Eine weiterer Jahrgang wird verabschiedet - Entlassung der 10er 2018

Die Verabschiedung der 10er mit der einhergehenden Zeugnisausgabe in der Realschule St. Martin am 29.06.2018.

Aufgeschlossen in eine erhellte Zukunft gehen

Es ist besser, auch nur eine Kerze anzuzünden, als über die Finsternis zu klagen, sagt der chinesische Spruch, den der diesjährige Abschlussjahrgang der Realschule St. Martin prägnant in seinem Abschluss-Motto zusammengefasst hat: „Zünd ein Licht an.“ 129 junge Menschen verließen gestern mit ihren Abschluss-Zeugnissen und versehen mit zahlreichen Wünschen für die Zukunft die Aula der Realschule.

Glückwünsche überbrachten Vertreter der Elternpflegschaft, des Schulträgers und der Stadt. Alle waren sich darin einig, dass es in den vergangenen sechs Jahren gelungen war, in jedem einzelnen der Absolventen ein Licht anzuzünden, das ihnen auf dem Weg durch ihr zukünftiges Leben leuchtet.

Hendrik Große gratulierte als Vorsitzender der Schulpflegschaft. Er wünschte den Schülerinnen und Schülern, dass sie auch künftig Begleiter finden, die für sie in schwierigen Situationen eine Kerze anzünden, um ihnen zu sagen, dass sie in Gedanken bei ihnen sind. Aber er mahnte auch, diese Lichter von den vielen Irrlichtern, die oft umherschwirren, zu unterscheiden. „Ich wünsche Euch Kerzenanzünder an Eurer Seite, und dass Ihr selbst ein Licht für andere seid.“

Pfarrer Wilhelm Buddenkotte schickte die Absolventen mit dem Gedanken in die Zukunft, dass „da jemand ist, der den glimmenden Docht kennt und ihn entzünden will“. Denn, so Buddenkotte, „eine Kerze brennt nur, weil sie etwas in sich hat, das brennen kann, einen Docht – eine Persönlichkeit.“

Schulleiter Gerd Wilpert beschäftigte sich in seinen Abschiedsworten an die Zehntklässler mit dem Begriff „Heimat“. „Heimat ist da, wo man losgeht“, zitierte er und beschrieb so, dass Heimat wohl für jeden etwas anderes ist. „Für Euch war vielleicht auch diese Schule ein Stück Heimat. Doch wir hoffen, dass wir Euch fit gemacht haben, diese Heimat jetzt zu verlassen.“

Aber Wilpert beklagt auch, dass das Wort Heimat heute gleichfalls als ein Begriff der Ausgrenzung genutzt werde. „Die Nähe von Nationalismus und Heimatbegriff ist fatal“, warnte er. Und er hoffe, dass die Idee des gemeinsamen Europas in den nächsten Tagen keinen Schaden nehme. „Ihr ward eine außergewöhnlich aufgeschlossene Jahrgangsstufe. Ihr müsst Euch um Eure Zukunft kümmern und aufpassen“, empfahl Wilpert den Schülern, ihren künftigen Weg selbst mitzugestalten und dies nicht allein Menschen aus anderen Generationen zu überlassen.

Quelle : WN vom 30.06.2018

10er bekommen Preise

 

Preis der Sparkassenstiftung für Erfolge im naturwissenschaftlichen Bereich

Schüler der Abschlussklassen haben die Chance, mit den besten Noten im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften , einen von der Sparkasse Münsterland Ost gesponsortes Tablet-PC (iPad) als besondere Anerkennung für ihre Leistungen zu erhalten.

Die Sparkassenstiftung wird diese Auszeichnungen auch in den kommenden Jahren vergeben. Es ist also lohnend, sich hier besonders anzustrengen

 

Preis für außerunterrichtliches Engagement

IPad für besondere soziale Verdienste

Mit Sinthusen Chelvanathan hat in diesem Jahr wiederrum ein Schüler der Klasse 10 ein iPad erhalten, der sich durch besonderes Engagement für seine Mitschüler(innen)   ausgezeichnet hat. Diese Auszeichnung wird in den nächsten Jahren ebenfalls weiter durch die Sparkassen Stiftung finanziert.

"Time to say goodbye"

Realschule entlässt 119 Zehntklässler

Auf dem Weg zu ihrem Ziel war es für 119 junge Menschen gestern Zeit, Auf Wiedersehen zu sagen. Nach einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin trafen sie sich gestern in Begleitung ihrer Eltern ein letztes Mal in der Aula der Realschule zur Zeugnisübergabe.

„Begonnen haben wir vor sechs Jahren voller Neugier, Aufregung und Erwartungen“, fassten die Schülersprecher Katharina Schlotmann und David Zielonka zusammen. In diesen Jahren hätten sie viel erlebt, für das sie dankbar seien. Sogar für den einen oder anderen „Tritt in den Hintern“ durch die Eltern, blickten sie zurück. Doch nun öffne sich eine neue Tür, und sie wollten alle versuchen, ihre Träume zu leben.

Hendrik Grosse richtete im Nahmen der Schulpflegschaft einige Worte an die Absolventen. Leben bedeute, auf dem Weg zu sein, meinte Grosse. Der Blick zurück sei erlaubt. Doch er gab den Rat: „Schaut nach vorne und schaut in Euch hinein, vertraut auf Euer Herz. Es ist auf Eurer Seite.“

Weitere Grußworte und Glückwünsche überbrachten Pfarrer Wilhelm Buddenkotte für den Schulträger und Bürgermeister Berthold Streffing als Vertreter der Stadt Sendenhorst. Während Pfarrer Buddenkotte sich dem Abschluss-Motto „Labyrinth“ vor dem Hintergrund des Lebensweges von Martin von Tour widmete, bezog sich Berthold Streffing auf ein Zitat von Benjamin Franklin, in dem es heißt: „Eine Investition in Wissen bringt die besten Zinsen.“

In seiner Ansprache als Schulleiter dachte dann Gerd Wilpert darüber nach, ob es der Schule und den Eltern gelungen sei, die Realschulabsolventen selbstständig und selbstverantwortlich zu machen. Wissen zu vermitteln, das sei sicherlich gelungen, meinte Wilpert.

Aber er fragte er auch, ob man es auf Seiten der Schule und der Eltern vielleicht etwas übertreibe mit der Fürsorge. Zu oft würden Probleme oder Schwierigkeiten für die Schüler gelöst, statt ihnen zu helfen, sie selbst zu lösen. Es sei sicher richtig, die Jungen und Mädchen anfangs an die Hand zu nehmen, überlegte Gerd Wilpert weiter. Doch man müsse lernen, sie loszulassen. Und guter Unterricht, so Wilpert, müsse Herausforderungen beinhalten. Denn Selbstvertrauen wachse mit jeder gelösten Aufgabe.

Und so appellierte der Schulleiter an die Schüler, künftig an der Lösung von Problemen mitzuarbeiten, mitzudenken. Und er verdeutlichte, dass das Smartphone als Nabelschnur zu den Eltern oder Ratgebern irgendwann auch gekappt werden müsste. Und noch während er diese Sätze sprach, klingelte ein solches Smartphone – sehr zur Erheiterung aller Anwesenden – in der Tasche eines Erwachsenen.

Quelle: WN vom 30.06.2017

Zugang zum Abschlussball nur mit Eintrittskarte

Um den Abschlussball am Abend des 30. Juni besser vor ungebetenen Gästen schützen zu können, ist der Zu8tritt zur Schule nur mit der Eintrittskarte möglich.